Feige ‘Ronde de Bordeaux’: die selbstfruchtende Sorte für den deutschen Garten
Diese Feige trägt kleine, tiefviolette Früchte mit fast marmeladenartigem, honigsüßem Fruchtfleisch – und das schon im ersten oder zweiten Standjahr. Die Ficus carica ‘Ronde de Bordeaux’ ist eine selbstfruchtende Feige mit ausladendem Wuchs, die bis zu 300 cm hoch wird. Sie eignet sich hervorragend für Kübel auf Terrasse und Balkon und gilt als eine der zuverlässigsten Sorten für kühlere Regionen. Ihr großer Vorteil: Sie reift auch bei kürzeren Sommern zuverlässig aus.
Warum die Ronde de Bordeaux Feige zu den robustesten Sorten zählt
Mit einer Winterhärte bis etwa -11 °C (Zone 8a) verträgt sie deutlich mehr Kälte als viele mediterrane Feigen. In milden Regionen kann sie ausgepflanzt werden, in raueren Lagen empfehlen wir die Kübelhaltung, damit sie im Winter geschützt überwintern kann. Anders als große Sorten wie die ‘Brown Turkey’ bleibt sie kompakter und trägt kleinere, aber weitaus aromatischere Früchte.
So gelingt die Kultur von Ficus carica Ronde de Bordeaux
Wählen Sie einen vollsonnigen, warmen Platz an einer Hausmauer – so speichert die Feige Wärme und reift schneller. Der Boden sollte durchlässig, sandig oder kalkhaltig sein; Staunässe ist der häufigste Fehler und sollte unbedingt vermieden werden. Diese schnell wachsende Sorte gehört zu den beliebtesten Feigenbäume für Einsteiger und dankt einen jährlichen Rückschnitt mit dichterem Wuchs.
Ernte und Genuss: von Juli bis September
Die Ernte beginnt bereits im Juli und reicht bis in den September – ungewöhnlich früh für eine Feige in unserem Klima. Die reifen Früchte lassen sich leicht vom Zweig lösen und schmecken frisch am besten. Als eine der lohnendsten Fruchtbäume für den Kübel liefert sie oft zwei Ernten pro Jahr, wenn der Sommer warm genug ist.





















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