Feige ‚La Marseillaise‘ selbstfruchtbar: die honigsüße Sorte, die keinen Partner braucht
Diese Feige (Ficus carica Marseillaise) trägt Früchte ganz allein, denn sie ist vollständig selbstbefruchtend. Kein zweiter Baum, keine Bestäubung durch Feigenwespen nötig. Die ‚La Marseillaise‘ ist eine alte französische Sorte aus der Provence mit hellgrünen bis violetten, extrem zuckersüßen kleinen Früchten. Ausgewachsen erreicht sie rund 3 Meter, wächst schnell und eignet sich sowohl für den sonnigen Garten als auch für den Topf auf Balkon und Terrasse.
Warum die Feige ‚La Marseillaise‘ zuverlässig trägt
Dank Selbstbefruchtung erntest du auch als Einzelbaum. In milden Regionen liefert sie sogar zwei Ernten: eine frühe Blütenfeige im Sommer und die Haupternte von August bis September. Das ist bei selbstbefruchtenden Feigen selten so ausgeprägt.
Ficus carica Marseillaise richtig pflanzen und pflegen
Sie liebt einen sonnigen, warmen Standort und durchlässigen, eher kalkhaltigen Boden. Ideal ist ein geschützter Platz vor einer Südwand, die Wärme speichert und die Fruchtreife im deutschen Klima beschleunigt. Wie viele Feigenbäume verträgt sie Frost bis etwa -16°C.
Ein Baum, der klein bleibt und in jeden Garten passt
Im Kübel bleibt die ‚La Marseillaise‘ kompakter, was sie zur idealen Balkonfeige macht. Ein häufiger Fehler: zu viel Dünger, der viel Blattmasse, aber wenige Früchte bringt. Als eine der robustesten Sorten unter den Fruchtbäumen belohnt sie schon im zweiten Jahr mit süßen Feigen.


















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