Federgras (Stipa capillata): das Gras, das im Wind tanzt
Sobald ein Lüftchen aufkommt, verwandelt sich das Federgras in eine wogende, silbrig schimmernde Welle. Diese Graminée wird etwa 100 cm hoch, wächst aufrecht und bringt Bewegung in jedes sonnige Beet. Ideal für Kiesgärten, Präriebeete oder als lockere Struktur zwischen Stauden. Anders als das Mexikanische Federgras (Stipa tenuissima) besitzt das Haar-Federgras deutlich längere, grannenartige Blütenähren, die dem Wind eine echte Bühne bieten.
Warum das Federgras jeden sonnigen Platz aufwertet
Von Juni bis September bildet die Pflanze federleichte, grünliche Blütenähren, die im Gegenlicht leuchten. Diese luftige Struktur bringt Höhe und Textur, ohne das Beet zu erdrücken – perfekt, um schwere Blütenstauden optisch aufzulockern.
Stipa capillata richtig pflanzen und pflegen
Diese Stipa liebt volle Sonne und einen durchlässigen, sandigen oder kalkhaltigen Boden. Staunässe ist der häufigste Fehler: In schwerem, feuchtem Boden fault die Wurzel schnell, deshalb bei lehmigem Grund unbedingt Sand oder Kies einarbeiten. Einmal etabliert, kommt das Gras mit Trockenheit hervorragend zurecht.
So entwickelt sich das Haar-Federgras im Laufe der Jahre
Der Neuaustrieb erfolgt erst spät im Frühjahr, meist ab April. Lass die trockenen Halme über den Winter stehen – sie schützen den Horst und sehen bei Raureif zauberhaft aus. Mit -22 °C ist das Federgras winterhart bis Zone 6a und übersteht deutsche Winter mühelos. Wie viele Gräser wächst es mäßig, gewinnt aber jedes Jahr an Fülle und wird zum echten Blickfang.






















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