Färberkamille Kelwayi: die Dauerblüherin für sonnentrockene Beete
Die Färberkamille Kelwayi (Anthemis tinctoria ‚Kelwayi‘) blüht von Mai bis August fast pausenlos in leuchtendem Goldgelb – deutlich intensiver und langanhaltender als die wilde Färberkamille. Diese aufrecht wachsende Staude wird nur etwa 30 cm hoch und passt perfekt an den sonnigen Beetrand, in Kiesbeete oder in den Steingarten. Ihr großer Vorteil: Sie liebt magere, trockene Böden, wo viele andere Pflanzen aufgeben. Ihr fein gefiedertes, silbrig-graues Laub duftet leicht aromatisch und bildet einen schönen Kontrast zu den margeritenähnlichen Blüten.
Warum die Färberkamille Kelwayi so pflegeleicht ist
Diese Sorte ist eine echte Sonnenanbeterin und kommt mit Trockenheit bestens zurecht – Gießen ist nur in extremen Hitzephasen nötig. Wichtig ist ein durchlässiger, eher sandiger oder kalkhaltiger Boden, denn Staunässe verträgt sie nicht. Ein häufiger Fehler: zu viel düngen. In magerem Boden blüht sie üppiger und bleibt standfester.
Anthemis tinctoria ‚Kelwayi‘: lange Blüte und mehr Blumen durch einen Trick
Schneiden Sie Verblühtes regelmäßig ab, dann bildet die Pflanze immer wieder neue Knospen und blüht bis in den Spätsommer. Nach der ersten Blüte lohnt ein kräftiger Rückschnitt: Er verjüngt die Staude und verlängert ihre Lebensdauer, die sonst eher kurz ist. Als Schnittblume hält sie sich in der Vase erstaunlich lange.
Winterhart und bienenfreundlich für naturnahe Beete
Mit einer Frosthärte bis -19°C (Zone 6b) übersteht diese Färberkamille die meisten deutschen Winter problemlos. Als nektarreiche Bienenweide passt sie wunderbar zu anderen sonnenliebenden Stauden wie Lavendel oder Salbei. In einem Beet aus Sträucher und Stauden bringt sie mit ihrem warmen Gelb Leben und Farbe – die perfekte Wahl für ein pflegeleichtes, lebendiges Naturbeet.






















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