Chinesische Quitte: der Zierbaum mit essbaren Duftfrüchten
Ihre Rinde ist die eigentliche Überraschung: Mit den Jahren blättert sie in Flecken ab und hinterlässt ein marmoriertes Muster aus Grau, Grün und Orange, das im Winter zum echten Blickfang wird. Die Chinesische Quitte (Pseudocydonia sinensis), auch Chinesische Scheinquitte genannt, ist ein kleiner Baum, der bis zu 5 Meter hoch wird. Im März und April öffnen sich rosa-weiße Blüten, im Herbst folgen große gelbe Früchte. Perfekt als Solitär auf einer sonnigen Rasenfläche.
Warum die Chinesische Quitte mehr ist als ein Obstbaum
Anders als die echte Quitte trägt dieser Baum sehr harte, aromatische Früchte, die roh ungenießbar sind, aber gekocht ein herrliches Gelee und duftende Kompotte ergeben. Ein einziger Baum genügt für die Ernte, da er selbstfruchtbar ist. Leg einige Früchte in eine Schale: Ihr Duft parfümiert wochenlang den ganzen Raum.
Pseudocydonia sinensis richtig pflanzen und pflegen
Wähle einen vollsonnigen Standort mit tiefgründigem, gut durchlässigem Boden, denn Staunässe verträgt dieser Baum schlecht. Gepflanzt wird im April, Mai, September oder Oktober, mit 150 cm Abstand zu anderen Gehölzen. Mit einer Frosthärte bis -19 °C (Zone 6b) übersteht er die meisten deutschen Winter problemlos und gehört zu den robustesten ObstBäumen für kleine Gärten.
Ein Baum, der mit den Jahren immer schöner wird
Die Chinesische Quitte wächst langsam, entwickelt aber mit der Zeit eine malerische Silhouette und ihre berühmte abblätternde Rinde. Ein häufiger Fehler ist zu viel Wasser: Ein mäßiger, gezielter Rhythmus reicht völlig. Sie ergänzt sich wunderbar mit anderen Bäumen sowie mit Sträucher und Stauden für ein lebendiges Gartenbild.



























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