Chinesische Bleiwurz: das blaue Blütenwunder für den späten Sommer
Während die meisten Stauden im Spätsommer erschöpft sind, legt die Chinesische Bleiwurz (Ceratostigma plumbaginoides) erst richtig los. Ihre leuchtend enzianblauen Blüten öffnen sich von August bis Oktober – genau dann, wenn der Garten Farbe braucht. Dieser flach wachsende Bodendecker wird nur rund 30 cm hoch, breitet sich teppichartig aus und eignet sich perfekt als Beeteinfassung oder zur Begrünung von Flächen an sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Ihr Trumpf: das leuchtend rote Herbstlaub, das gleichzeitig mit den blauen Blüten erscheint.
Warum die Chinesische Bleiwurz Farbe bringt, wenn andere aufgeben
Diese Staude spielt ihre Stärke aus, wenn der Sommer nachlässt. Die tiefblauen Blüten leuchten wochenlang und sorgen für Kontrast zu vielen anderen verblühenden Blühenden Stauden im Beet. Ein echter Blickfang, den kaum eine andere Pflanze in dieser Jahreszeit liefert.
Ceratostigma plumbaginoides richtig pflanzen und pflegen
Setzen Sie die Pflanzen im Frühjahr oder Herbst mit 40 bis 50 cm Abstand in durchlässige, neutrale Gartenerde. Ein sonniger bis halbschattiger Standort fördert die reiche Blüte. Ein häufiger Fehler: zu früher Rückschnitt. Die Bleiwurz treibt spät aus – oft erst im Mai –, also bitte nicht ungeduldig für tot erklären.
Winterhart und langlebig als Bodendecker
Mit einer Frosthärte bis -22 °C übersteht sie deutsche Winter problemlos. Über die Jahre bildet sie durch unterirdische Ausläufer immer dichtere Teppiche, ohne wuchernd zu werden. Anders als viele niedrige Stauden bleibt sie auch im Kübel kompakt und dekorativ. Ideal für alle, die einen dauerhaften, wartungsarmen Bodendecker suchen.
























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