Chinaschilf Strictus: das Ziergras mit den gestreiften Querbändern
Anders als die meisten Gräser trägt der Chinaschilf Strictus (Miscanthus sinensis strictus) quer verlaufende gelbe Bänder auf den Halmen statt Längsstreifen. Diese sogenannte Stachelschweingras-Zeichnung macht ihn sofort erkennbar. Das aufrecht wachsende Ziergras wird rund 150 cm hoch, bleibt dabei erstaunlich schmal und säulenförmig und eignet sich perfekt als lebendiger Sichtschutz oder als Solitär im Beet. Winterhart bis -22 °C übersteht es problemlos deutsche Winter.
Warum die Eulalie Ihren Garten das ganze Jahr strukturiert
Der aufrechte, straffe Wuchs bleibt auch bei Wind stabil und kippt nicht auseinander wie viele weichere Gräser. So bekommen Sie eine klare, dauerhafte Struktur im Beet, die von Frühling bis Winter Halt gibt. Im August bis Oktober erscheinen cremefarbene, fedrige Blütenwedel über dem Laub.
Miscanthus sinensis strictus richtig pflanzen und pflegen
Setzen Sie das Gras zwischen März und Mai oder im September und Oktober an einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Es gedeiht in fast jedem Gartenboden, liebt aber durchlässige, nährstoffreiche Erde. Wichtiger Tipp: Schneiden Sie die Halme erst im späten Winter zurück, denn die vertrockneten Wedel schützen den Wurzelballen und sehen im Raureif zauberhaft aus.
Der Unterschied zu anderen Miscanthus-Sorten
Während viele Gräser breit ausladen, wächst Strictus deutlich straffer und aufrechter als etwa der weiche Miscanthus ‚Gracillimus‘. Anders als längsgestreifte Sorten aus dem Sortiment der Gräser zeigt er seine markanten Querbänder erst richtig ab dem Hochsommer, wenn die Sonne kräftig wird. Mit den Jahren wird der Horst voller und blühfreudiger, ohne wuchernd zu werden.





















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