Chinaschilf ‚Gracillimus‘: das eleganteste Ziergras für bewegte Gärten
Wenn der Wind durch die schmalen, silbrig gestreiften Halme streicht, verwandelt sich dieses Gras in eine lebendige Skulptur. Das Chinaschilf ‚Gracillimus‘ (Miscanthus sinensis gracillimus), auch Eulalie genannt, ist eine winterharte, horstbildende Ziergras-Staude mit besonders feinem Laub. Sie wird rund 150 cm hoch, wächst aufrecht und dient vor allem als natürlicher Sichtschutz oder als eleganter Blickfang im sonnigen Beet. Ihr feineres Blatt unterscheidet sie klar von gröberen Miscanthus-Sorten.
Warum die Eulalie im Herbst zum Star wird
Anders als viele Gräser zeigt ‚Gracillimus‘ seine kupferbräunlichen Blütenwedel erst spät, im September und Oktober. Genau dann, wenn der Garten sonst müde wirkt, setzt sie frische Bewegung und warme Töne. Im Winter bleiben die trockenen Halme als Struktur stehen und fangen Raureif wunderschön ein.
So gelingt Miscanthus sinensis gracillimus mühelos
Diese Staude liebt einen vollsonnigen Platz und einen frischen, durchlässigen Boden, der neutral bis leicht sauer sein darf. Setzen Sie sie mit 50 bis 60 cm Abstand, so bildet sie mit den Jahren dichte, kompakte Horste. Ein häufiger Fehler: zu früh schneiden. Lassen Sie die Halme bis zum Frühjahr stehen, das schützt den Wurzelballen im Winter.
Vielseitig einsetzbar unter den Gräsern
Ob als Solitär, in der Gruppe oder als weiche Hecke: Dieses Ziergras passt in moderne wie naturnahe Gärten. Die Wedel eignen sich hervorragend für herbstliche Trockensträuße. Winterhart bis -22 °C, übersteht sie deutsche Winter problemlos und treibt jedes Frühjahr zuverlässig neu aus.

































Reviews
There are no reviews yet.