Blut-Ampfer ‘Bloody Dock’ – junge Blätter mit fein säuerlichem Geschmack
Von Juli bis Oktober ernten Sie zarte Blätter mit einem frischen, zitronig-säuerlichen Aroma, das jedem Salat Pfiff verleiht. Die jungen, weinrot geäderten Blätter sind am mildesten – genau darin liegt der Reiz dieses Blut-Ampfers gegenüber gewöhnlichem Sauerampfer.
Was der Blut-Ampfer ‘Bloody Dock’ in der Küche bringt
Ernten Sie die Blätter jung, solange sie klein und knackig sind: Dann schmecken sie fein säuerlich, fast wie ein Hauch Zitrone. Roh in gemischten Salaten oder auf einem Butterbrot kommen Farbe und Aroma am besten zur Geltung. Gekocht verliert das Blatt seine rote Zeichnung und wird grün – deshalb eignet sich diese Rumex sanguineus eher für die rohe Küche als für lange Suppen.
Warum sich Rumex sanguineus von grünem Sauerampfer unterscheidet
Der große Unterschied liegt im Blatt: Die leuchtend roten Adern machen den Blut-Ampfer zur echten Zierde im Beet und auf dem Teller. Er wächst kompakter als klassischer Sauerampfer und bleibt dank immergrüner Blätter fast das ganze Jahr präsent. Diese säuerlichen Kräutersamen sind ideal, wenn Sie Optik und Geschmack verbinden möchten.
So gelingt die Aussaat und Pflege in Deutschland
Säen Sie im Mai und Juni direkt ins Freiland an einem sonnigen bis halbschattigen Platz mit frischem, durchlässigem und nährstoffreichem Boden. Bei 10 bis 20 °C keimt die Saat zuverlässig. Halten Sie 30 cm Pflanzabstand ein und gießen Sie mäßig, aber gleichmäßig. In der Sammlung Samen für den Gemüsegarten gehört dieser Ampfer zu den pflegeleichtesten. Ein Tipp: Bei Trockenheit schießt er schnell – regelmäßig ernten und feucht halten verhindert das.




















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