Blauer Tibet-Scheinmohn (x2): das echte Blau im Halbschatten
Ein Blau, das fast unwirklich wirkt: Der Blaue Tibet-Scheinmohn (Meconopsis betonicifolia), auch bekannt als Blauer Himalaya-Mohn, trägt eine der wenigen wirklich blauen Blüten im Garten. Diese Staude wird rund 90 cm hoch und blüht von Juni bis September im halbschattigen Beet. Ideal für ein kühles, feuchtes Plätzchen unter Gehölzen, wo sie farblich alles überstrahlt. Anders als der Klatschmohn braucht sie sauren, humusreichen Boden.
Warum der Blaue Himalaya-Mohn so besonders ist
Echtes Blau ist bei Blüten extrem selten. Diese Farbe entsteht nur, wenn der Boden sauer bleibt. In neutralem oder kalkhaltigem Substrat schlägt die Blüte ins Violette um. Genau das macht diese Staude bei Kennern so begehrt und unterscheidet sie von blau blühenden Verwandten wie dem Rittersporn.
So gelingt Ihnen Meconopsis betonicifolia
Der häufigste Fehler: zu viel Sonne und zu wenig Feuchtigkeit. Pflanzen Sie im lichten Schatten von Bäumen, in kühle, gleichmäßig feuchte Erde mit Rhododendronsubstrat oder Torfmoos. Im ersten Jahr sollten Sie die Knospen entfernen, damit die Pflanze kräftig wird und danach jahrelang treu wiederkehrt. So machen Sie aus einer kurzlebigen eine ausdauernde Staude.
Wo der Tibet-Scheinmohn seine Wirkung entfaltet
In einem naturnahen Garten harmoniert er wunderbar mit Farnen und Funkien, die denselben feuchten Halbschatten lieben. Als Teil Ihrer blühenden Stauden bringt er Farbe in dunkle Beete, wo viele Blumen versagen. Zwischen anderen Stauden gepflanzt, setzt er im Sommer den seltensten Farbakzent überhaupt.






















Reviews
There are no reviews yet.