Biebersteins Hornkraut: der silbrige Blütenteppich für sonnige Ecken
Kaum eine Bodendeckerstaude verwandelt karge Stellen so schnell wie das Biebersteins Hornkraut (Cerastium biebersteinii). Sein silbrig-graues, filzig behaartes Laub leuchtet schon von Weitem und bildet dichte, nur 15 cm hohe Polster, über denen im Mai und Juni ein Meer aus reinweißen Blüten schwebt. Ideal für sonnige Steingärten, Mauerkronen und Beetränder, gehört diese pflegeleichte und robuste Vielblütige (auch als Blume Mauseohr bekannt) zu den schnellwüchsigsten Bodendeckern überhaupt.
Warum das Biebersteins Hornkraut jede trockene Ecke rettet
Diese Staude liebt genau die Standorte, an denen andere Pflanzen aufgeben: pralle Sonne, karger, steiniger Boden und Trockenheit. Das silbrige Laub reflektiert das Licht und speichert Feuchtigkeit, weshalb die Pflanze auch heiße deutsche Sommer mühelos übersteht. So begrünen Sie Böschungen oder Fugen, wo Rasen keine Chance hätte.
Cerastium biebersteinii richtig pflanzen und pflegen
Ein durchlässiger, eher neutraler Boden ist der Schlüssel zum Erfolg. Staunässe im Winter ist der häufigste Fehler und der einzige echte Feind dieser winterharten Staude, die Frost bis -28 °C problemlos verträgt. Setzen Sie die Pflanzen mit etwa 30 cm Abstand, damit sich die Polster zügig zu einer geschlossenen Fläche schließen.
Der Unterschied zum Filzigen Hornkraut
Im Gegensatz zum verwandten Cerastium tomentosum breitet sich das Biebersteins Hornkraut etwas geordneter aus und bildet kompaktere, gleichmäßigere Polster – ideal, wenn Sie einen sauberen Rand statt wildem Wuchs möchten. Nach der Blüte ein Rückschnitt hält die Polster dicht. Als Mellifere Bereicherung bei den Stauden zieht es Bienen an und macht sich hervorragend zwischen anderen Sträuchern und Stauden. So entsteht ein pflegeleichter Silberteppich, der Jahr für Jahr dichter wird – Bakker liefert Ihnen dafür kräftige, gut bewurzelte Pflanzen.

























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