Bergulme (Ulmus glabra): der schnellwüchsige Schattenbaum für große Gärten
Kaum ein heimischer Baum wächst so zügig wie die Bergulme. In nur wenigen Jahren entwickelt sie eine breite, ausladende Krone und spendet auf großen Grundstücken kühlen Schatten. Mit einer Endhöhe von 25 bis 30 Metern und rund 20 bis 25 Metern Breite ist Ulmus glabra ein imposanter Solitärbaum. Ihr großes, raues, dunkelgrünes Laub und der aufrechte bis ausladende Wuchs machen sie zu einem markanten Blickfang. Ideal als Schattenbaum, in einer freien Hecke oder als Einzelstellung im naturnahen Garten.
Warum die Bergulme mehr Charakter hat als die Feldulme
Anders als die Feldulme (Ulmus minor) bildet die Bergulme keine störenden Wurzelausläufer und breitet sich nicht unkontrolliert aus. Ihre Blätter sind deutlich größer, rauer und asymmetrischer an der Basis, das erkennt man sofort im Vergleich. So bleibt Ihr Garten übersichtlich, und Sie bekommen dennoch einen kraftvollen, breitkronigen Baum.
Ulmus glabra richtig pflanzen und in Deutschland überwintern
Die Bergulme liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und tiefgründigen, durchlässigen Boden. Mit einer Winterhärte bis -28 °C übersteht sie problemlos jeden deutschen Winter, auch in rauen Lagen. Pflanzen Sie im Frühjahr (März) oder im Herbst (Oktober bis Dezember), damit die Wurzeln vor der ersten Trockenheit gut anwachsen.
Der ideale Baum für den naturnahen Garten
Als heimischer Baum ist die Bergulme ein wertvoller Bestandteil unter den Bäumen im naturnahen Garten und bietet Insekten sowie Vögeln Nahrung und Schutz. Sie lässt sich schön mit blühenden Sträucher und Stauden am Gehölzrand kombinieren. Ein häufiger Fehler: zu enge Pflanzung, da die Krone mit den Jahren sehr breit wird. Planen Sie großzügig, dann werden Sie über Jahrzehnte Freude an diesem Baum haben.

















Reviews
There are no reviews yet.