Bergahorn ‚Atropurpureum‘: der Baum mit der purpurroten Blattunterseite
Sein größter Trick spielt sich unter den Blättern ab: Der BergAhorn ‚Atropurpureum‘ (Acer pseudoplatanus Atropurpureum) trägt oben sattgrünes Laub, das auf der Unterseite kräftig weinrot bis purpurn leuchtet. Bei jedem Windstoß flackert der Baum rot-grün auf. Dieser stattliche Laubbaum wird bis zu 15 m hoch und 10 m breit, wächst schnell und eignet sich perfekt als Schatten- und Hausbaum in mittelgroßen bis großen Gärten. Sein bienenfreundlicher Charakter macht ihn zum echten Gewinn.
Warum der Bergahorn ‚Atropurpureum‘ mehr kann als grüne Ahorne
Anders als der klassische grüne Bergahorn zeigt diese Sorte ihr zweifarbiges Spiel erst richtig ab dem Frühsommer, wenn sich die Blattunterseiten voll ausfärben. Im Vergleich zu Acer platanoides Atropurpureum bleibt seine Färbung dezenter und natürlicher – ideal, wenn Sie Farbe wollen, aber keinen knallroten Baum. Diese Eigenschaft macht ihn unter den Ahorn besonders beliebt.
Ein bienenfreundlicher Baum für Ihren Garten
Im April und Mai erscheinen unscheinbare gelbgrüne Blütenrispen, die reich Nektar liefern. Als mellifère Sorte zieht der Baum Bienen und andere Nützlinge an – ein früher Trachtbaum, gerade wenn im Garten sonst noch wenig blüht.
Standort und Pflege von Acer pseudoplatanus Atropurpureum
Pflanzen Sie ihn im Halbschatten in einen tiefgründigen, durchlässigen und nährstoffreichen Boden – so färben sich die Blätter am schönsten. Er verträgt Stadtklima und Wind hervorragend. Ein häufiger Fehler: zu enger Standort. Rechnen Sie mit 10 m Breite und geben Sie ihm Platz, dann wird er zum prächtigen Solitär unter den Bäume. Gepflanzt wird von Oktober bis März in frostfreien Perioden.



















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