Berg-Lorbeer: der Strauch mit den sternförmigen Blüten
Seine Knospen sehen aus wie kleine Zuckerguss-Sterne, bevor sie sich zu becherförmigen Blüten öffnen. Der Berg-Lorbeer (Kalmia latifolia) ist ein immergrüner Zierstrauch, der im Mai und Juni rosa-weiße Blütendolden zeigt. Er wird bis zu 300 cm hoch, wächst buschig und langsam und passt ideal in halbschattige Beete oder als Solitär. Sein größter Vorteil: ein ganzjährig grünes, ledriges Laub und eine spektakuläre Blüte, die kaum ein anderer Strauch bietet.
Warum der Berglorbeer im Halbschatten glänzt
Anders als viele Blühsträucher liebt der Berglorbeer den lichten Halbschatten unter hohen Bäumen. Dort verbrennen seine Blüten nicht in der Mittagssonne und behalten ihre klare rosa Färbung. In tiefem Schatten blüht er dagegen spärlicher, deshalb ist ein Platz mit Morgen- oder Abendsonne perfekt.
Kalmia latifolia richtig pflanzen und pflegen
Kalmia latifolia braucht sauren, humosen Rhododendronboden, der feucht bleibt, aber gut drainiert. Ein häufiger Fehler: kalkhaltige Erde – sie führt zu gelben Blättern. Gießen Sie mäßig mit kalkarmem Wasser oder Regenwasser, dann bleibt das Laub kräftig grün. Als eine der beliebten immergrünen Pflanzen kombiniert er sich wunderbar mit Azaleen.
Winterhart und langlebig im deutschen Garten
Mit einer Frosthärte bis -28 °C übersteht der Berg-Lorbeer selbst strenge deutsche Winter mühelos. Er entwickelt sich langsam, wird dafür aber über Jahrzehnte immer schöner und blühfreudiger. Ein Rückschnitt ist kaum nötig – entfernen Sie nur Verblühtes. In der Kategorie Außenpflanzen nach Eigenschaften zählt er zu den robustesten Ziersträuchern. Achtung: Alle Pflanzenteile sind für Haustiere giftig.



























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