Berg-Flockenblume: die winterharte Dauerblüherin mit Kornblumen-Charme
Ihre leuchtend violetten, fransig aufgefächerten Blüten öffnen sich schon im Mai, oft Wochen vor vielen anderen Stauden. Die Berg-Flockenblume (Centaurea montana) ist eine winterharte, ausdauernde Blühpflanze, die rund 40 cm hoch wird und aufrecht wächst. Sie eignet sich perfekt für Beete, Rabatten und naturnahe Pflanzungen. Anders als die einjährige Kornblume kehrt diese Art jedes Jahr zuverlässig zurück und breitet sich durch Ausläufer sanft aus.
Warum die Berg-Flockenblume so unkompliziert ist
Mit einer Frosthärte bis -28 °C übersteht sie jeden deutschen Winter mühelos, von der Küste bis in raue Mittelgebirgslagen. Sie wächst schnell, gedeiht in normaler Gartenerde und braucht nur einen durchlässigen, neutralen Boden. Ein sonniger bis halbschattiger Platz genügt für eine üppige Blüte.
Ein Magnet für Bienen: Centaurea montana im naturnahen Garten
Die nektarreichen Blüten sind ausgesprochen bienenfreundlich und locken von Mai bis Juli Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Damit passt sie ideal zu einer Blütenwiese mit Wiesen-Glockenblumen und schafft echten Lebensraum. Als gute Schnittblume bringt sie ihre violetten Blüten auch in die Vase.
Bakker-Tipp für eine zweite Blüte
Schneiden Sie die Berg-Flockenblume direkt nach der ersten Blüte kräftig zurück. So verhindern Sie ein Aussamen, halten den Horst kompakt und werden im Spätsommer oft mit einer zweiten Blütenwelle belohnt. Da sie sich über Wurzelausläufer ausbreitet, teilen Sie den Horst alle drei bis vier Jahre, so bleibt die Pflanze vital. In gemischten Beeten mit anderen Stauden setzt sie früh im Jahr einen Farbakzent, wenn viele Nachbarn noch schlafen. Gepflanzt wird am besten im Frühjahr oder Herbst.


























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