Berg-Bohnenkraut: das immergrüne Küchenkraut mit pfeffrigem Charakter
Anders als das einjährige Sommer-Bohnenkraut bleibt das Berg-Bohnenkraut (Satureja montana) Jahr für Jahr an Ort und Stelle und trägt sein aromatisches Laub sogar im Winter. Dieses mehrjährige, halbstrauchige Küchenkraut wird etwa 20 bis 40 cm hoch, bildet dichte, würzige Polster und liefert das ganze Jahr über pfeffrig-herbe Blätter für Bohnengerichte, Eintöpfe und mediterrane Küche. Ideal für den Kräutergarten, den Steingarten oder einen sonnigen Topf auf der Terrasse.
Warum das Berg-Bohnenkraut robuster ist als sein einjähriger Verwandter
Als winterharte Staude übersteht Satureja montana Temperaturen bis -19°C und muss nicht jedes Jahr neu ausgesät werden. Das spart Arbeit und liefert schon früh im Jahr frische Würze. Sein Aroma ist intensiver und schärfer als beim Sommer-Bohnenkraut, weshalb Sie sparsamer dosieren.
Satureja montana: der richtige Standort für volles Aroma
Dieses mediterrane Kraut liebt volle Sonne und einen durchlässigen, eher mageren bis nährstoffreichen Boden. Staunässe ist der häufigste Fehler: Zu feuchter Boden lässt die Wurzeln faulen, daher im Topf immer eine Drainageschicht einplanen. In der Sammlung der Stauden gehört es zu den pflegeleichtesten Aromapflanzen.
Pflege, Rückschnitt und Vermehrung leicht gemacht
Schneiden Sie das Berg-Bohnenkraut im Frühjahr kräftig zurück, damit es kompakt und buschig bleibt statt zu verholzen. So bleibt es über Jahre vital. Vermehren lässt es sich einfach über Stecklinge im Sommer oder durch Teilung. Zwischen unseren Sträucher und Stauden ist es ein echtes Allround-Talent für Küche und Garten.


















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