Apfel Elstar: der aromatische Klassiker mit dem perfekten Süße-Säure-Spiel
Der Apfel Elstar (Malus domestica Elstar) begeistert durch sein knackiges, saftiges Fruchtfleisch mit dem berühmten süß-säuerlichen Geschmack, den kaum eine andere Sorte so ausgewogen liefert. Dieser mittelstark wachsende Apfelbaum erreicht rund 3 bis 5 Meter Höhe, liefert bereits nach wenigen Jahren zuverlässig Ertrag und eignet sich perfekt als Solitär oder für den Hausgarten. Ein sonniger Standort mit tiefgründigem, nährstoffreichem und durchlässigem Boden bringt das volle Aroma zur Geltung. Die rot-gelb gemischte Fruchtfarbe macht ihn zusätzlich zum echten Blickfang.
Warum der Apfel Elstar Baum in keinem Garten fehlen sollte
Elstar ist eine Kreuzung aus Golden Delicious und Ingrid Marie und vereint das Beste beider Eltern: die Süße des einen, die feine Säure und Frische des anderen. Anders als viele lagerfähige Supermarktsorten schmeckt Elstar frisch vom Baum am intensivsten, verliert bei zu langer Lagerung aber schnell an Säure. Genau deshalb ist der eigene Baum unschlagbar.
Malus domestica Elstar: robust und winterhart
Die auf M26 oder M9 veredelten Bäume bleiben kompakt und dadurch leicht zu ernten und zu pflegen. Mit einer Winterhärte bis -25 °C (Zone 5b) übersteht Elstar auch strenge deutsche Winter problemlos. Als eine der beliebtesten unter den Fruchtbäume gedeiht er in fast jedem Klima Deutschlands.
Standort, Pflege und ein wichtiger Praxistipp
Pflanzen Sie im März, April, November oder Dezember bei einem Abstand von 2 bis 4 Metern. Ein häufiger Fehler: Elstar ist nicht selbstfruchtbar und braucht einen Befruchter wie James Grieve oder Gala in der Nähe. Wer diesen Punkt beachtet, wird bei anderen Apfelbäume mit deutlich reicherem Ertrag belohnt. Die weiße Blüte erscheint im April und Mai, geerntet wird von September bis Oktober.





















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